Christiane Sturm

Willkommen auf meinen drei Feldern!

Aktuelle Termine

08.10.2019

Else-Lasker-Schüler zum 150. Geburtstag – „Ich kann die Sprache dieses kühlen Landes nicht und seinen Schritt nicht gehn“

Dienstag, 8. Oktober 2019, 19:30 Uhr
Kulturschmiede e.V.
An der Hütte 3, 42349 Wuppertal
Eintritt frei, Spende erwünscht

Das was an Else-Lasker Schüler so fasziniert, ist für mein Empfinden die Diskrepanz zwischen den Gedichten, von denen besonders die letzten eine große Abgeklärtheit haben, und der Prosa, die E.L.S. zum Teil als verschiedene, erfundene Personen schreibt, und den Briefen, die in ihrer Absolutheit zuweilen etwas Kindliches haben und in denen oft Klage und Witz ganz nahe beieinander liegen. Sie ist einerseits jemand, der die Welt wahrnimmt, sich in ihr bewegt und fähig ist, für sich und andere zu kämpfen, für den aber diese Welt so viel Schrecken enthält, dass sie sich – sprachlich wie in Bildern – radikal andere Welten baut in denen sie sich auf eine Weise äußert, die nie fragt, wie das beim Gegenüber ankommt: Sie ist sie, auch wenn sie im Park auf der Bank schlafen muss und nichts zu essen hat oder einen SA Mann ohrfeigt
Das heute und in ihrer Sprache mitzuteilen, in einer Zeit, in der es solche Unabhängikeit vom Urteil anderer und so eine starke Individualität vielleicht nicht mehr so häufig gibt, empfinde ich als sehr reizvoll.

Dauer: 90 Minuten

Vergangene Termine

15.09.2019

Else-Lasker-Schüler zum 150. Geburtstag – „Ich kann die Sprache dieses kühlen Landes nicht und seinen Schritt nicht gehn“

19.05.2019

„Helena“ von Jannis Ritsos – Szenische Lesung

12.05.2019

„Nicht APO und nicht Mafia. Die Buchela sagt aus“

06.09.2018

Lesung aus: “Die Reise nach Sofia” von Angelika Schrobsdorff

25.08.2018

“Helena” – lyrischer Monolog von Jannis Ritsos

08.07.2018

Wortgarten – Lesung – Musik

14.04.2018

„Helena“ – Lyrischer Monolog v. Jannis Ritsos

09.12.2017

Caritas – Hommage an Elsa Brändström Lesung/Gongspiel

29.10.2017

„Helena“ von Jannis Ritsos – Szenische Lesung

03.09.2017

Von der Schönheit des Alltäglichen