Christiane Sturm

Willkommen auf meinen drei Feldern!

Im folgenden finden Sie Lesungen aus den Werken einzelner Autoren und zu verschiedenen Themen.

Honorare für alle Veranstaltungen nach Absprache.
Bei Lesungen fallen je nach Autor(in) Gebühren an die jeweiligen Verlage an.

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„Himmel, der nirgendwo endet“ von Marlen Haushofer

(ersch. Verlag bei Claassen/Ullstein)

Das Kind spricht mit allen und jedem: dem kleinen Bruder, dem Hund, dem Vater, zu den Brennnesseln, dem Stein, dem Regenfass… Es gibt den Riesen, das alte Haus, das flüstert, Meta ist eine ernsthafte kleine Heldin, später will sie eine Hetäre werden.

Marlen Haushofer schreibt tiefernst und witzig, in einer sehr genauen, sehr bilderreichen Sprache über Verletzungen, über Trost durch die Kraft der Fantasie, über Verbundenheit mit hunderterlei Wesen in einer Welt, in der fast keine käuflichen Dinge vorkommen.

Dauer: ca. 70 Minuten

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„Babettes Fest“ von Tania Blixen

Skandinavien und Frankreich, Askese und Luxus, Revolution und Pietismus, Emanzipation und Gehorsam, Oper und Choral: zwischen diesen Gegensätzen entfaltet Tania Blixen in der Stille des skandinavischen Winters die Geschichte der Köchin Babette und ihren Dienstherrinnen Martine und Philippa, endend in einem Mahl, bei dem nichts ist wie sonst. Sie tut das mit Humor und leiser Ironie, voller Wohlwollen für ihre Figuren und in gleichermaßen zarten wie opulenten Bildern. Zu diesem Fest der Sprache möchte die Schauspielerin und Künstlerin Christiane Sturm Sie gerne mitnehmen, und speisen werden Sie dabei köstlich!

Auch mit musikalischer Begleitung (Gitarre,Cello) möglich.
Schön als Beitrag zu Festessen oder in Cafés!

Dauer: 60-75 Minuten
Honorar: nach Vereinbarung

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das „andere„ – Lesung und Gongspiel

Gedichte von Rainer Maria Rilke, Marie Luise Kaschnitz und Ingeborg Bachmann

(ersch.bei Verlag Suhrkamp/Piper)

siehe auch Klang

„das andere“ steht hier für die Erfahrung einer anderen Art Wirklichkeit als der „normalen“, einer Wirklichkeit, die einbricht in die Alltäglichkeit oder die sich im Innersten der Person plötzlich vorfindet– enger soll es nicht festgelegt werden.
Dieses „Andere“ umkreisend, nichts beantwortend, ziehen uns die Gedichte hinein in den Sog ihrer ungeheuren, sanften, leuchtenden, bestürzenden, rätselhaften Bilder: der flammende Weidenbusch, der Engel, der ins Angesicht der Sterbenden hinein schwindet, das Haus aus Licht, Silben im Oleander, der weiße Wal  und das Gras das singt.
Scheinbar bewegen wir uns über eine Trennlinie zwischen der Wirklichkeit des Alltags und dem “anderen”, aber existiert nicht eher  beides übereinander? Wie Obertöne, die ins Unendliche denkbar sind aber gleichzeitig Halt geben: als eine absolute Ordnung.

Dauer: 75 Minuten, großer Raum nötig ab 60qm, z.B.Kirchen

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Heinrich Böll: „Schreiben wollte ich schon immer…“

gelesen wird ein Querschnitt aus seinem Werk: Passagen aus seinem Roman „Gruppenbild mit Dame“, aus dem „Irischen Tagebuch“, aus „Wo warst du Adam“ sowie aus den essayistischen Texten und Interviews, die einen Eindruck geben von den vielfältigen Seiten seines Schreibens: seiner Phantasie, seiner Schärfe, seiner Trauer und seinem Witz.

* alle Texte erschienen bei Kiepenheuer &Witsch

Dauer 1 Stunde

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„Das Gesetz“ – Nacherzählung des Buches Exodus von Thomas Mann

Du warst ein geschundener Knecht in Ägyptenland – gedenke dessen bei deinem Gehaben gegen die, die fremd sind unter dir (…) Sieh sie an wie dich selbst und gib ihnen gleiches Recht (…) Mache überhaupt nicht einen so dummdreisten Unterschied zwischen dir und den anderen, daß du denkst, du allein bist wirklich und auf dich kommt’s an, der andere aber ist nur ein Schein. Ihr habt das Leben gemeinsam, und es ist nur ein Zufall, daß du nicht er bist. Darum liebe nicht dich allein, sondern liebe ihn gleicherweise und tue mit ihm, wie du wünschen würdest, daß er mit dir täte, wenn er du wäre.

Diese Zitate, 1943 geschrieben, waren damals wie heute höchst aktuell. Thomas Mann begegnet seinen Protagonisten gleichermaßen mit milder Ironie und Zuneigung, nimmt dem gewaltigen Stoff der Moses-Geschichte aber nichts von seiner Größe.

Dauer: ca. 75 Minuten

Geeignet für den Religions- und Geschichtsunterricht (Sekundarstufe II), sowie für Ausstellungen wie z.B. der Bilderzyklus zur Mosesgeschichte von Marc Chagall

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„Selbstversuch“ von Christa Wolf

Eine Frau, eine Forscherin, läßt sich in einen Mann verwandeln. Während sie ihren Bericht über das Experimen noch einmal durchgeht, reflektiert sie ihre Erfahrungen: der Schritt in eine heute, angesichts der Gentechnik, gar nicht so utopisch scheinende Zukunft lässt sie zur Besinnung kommen über den Zustand der Gesellschaft, durch die sie als Frau geprägt wurde.

Dauer: 50 Minuten
Honorar: nach Vereinbarung

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„Himmel, der nirgendwo endet“ von Marlen Haushofer

(ersch. Verlag bei Claassen/Ullstein)

Das Kind spricht mit allen und jedem: dem kleinen Bruder, dem Hund, dem Vater, zu den Brennnesseln, dem Stein, dem Regenfass… Es gibt den Riesen, das alte Haus, das flüstert, Meta ist eine ernsthafte kleine Heldin, später will sie eine Hetäre werden.

Marlen Haushofer schreibt tiefernst und witzig, in einer sehr genauen, sehr bilderreichen Sprache über Verletzungen, über Trost durch die Kraft der Fantasie, über Verbundenheit mit hunderterlei Wesen in einer Welt, in der fast keine käuflichen Dinge vorkommen.

Dauer: ca. 70 Minuten

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„Babettes Fest“ von Tania Blixen

Skandinavien und Frankreich, Askese und Luxus, Revolution und Pietismus, Emanzipation und Gehorsam, Oper und Choral: zwischen diesen Gegensätzen entfaltet Tania Blixen in der Stille des skandinavischen Winters die Geschichte der Köchin Babette und ihren Dienstherrinnen Martine und Philippa, endend in einem Mahl, bei dem nichts ist wie sonst. Sie tut das mit Humor und leiser Ironie, voller Wohlwollen für ihre Figuren und in gleichermaßen zarten wie opulenten Bildern. Zu diesem Fest der Sprache möchte die Schauspielerin und Künstlerin Christiane Sturm Sie gerne mitnehmen, und speisen werden Sie dabei köstlich!

Auch mit musikalischer Begleitung (Gitarre,Cello) möglich.
Schön als Beitrag zu Festessen oder in Cafés!

Dauer: 60-75 Minuten
Honorar: nach Vereinbarung

[↑]

das „andere„ – Lesung und Gongspiel

Gedichte von Rainer Maria Rilke, Marie Luise Kaschnitz und Ingeborg Bachmann

(ersch.bei Verlag Suhrkamp/Piper)

siehe auch Klang

„das andere“ steht hier für die Erfahrung einer anderen Art Wirklichkeit als der „normalen“, einer Wirklichkeit, die einbricht in die Alltäglichkeit oder die sich im Innersten der Person plötzlich vorfindet– enger soll es nicht festgelegt werden.
Dieses „Andere“ umkreisend, nichts beantwortend, ziehen uns die Gedichte hinein in den Sog ihrer ungeheuren, sanften, leuchtenden, bestürzenden, rätselhaften Bilder: der flammende Weidenbusch, der Engel, der ins Angesicht der Sterbenden hinein schwindet, das Haus aus Licht, Silben im Oleander, der weiße Wal  und das Gras das singt.
Scheinbar bewegen wir uns über eine Trennlinie zwischen der Wirklichkeit des Alltags und dem “anderen”, aber existiert nicht eher  beides übereinander? Wie Obertöne, die ins Unendliche denkbar sind aber gleichzeitig Halt geben: als eine absolute Ordnung.

Dauer: 75 Minuten, großer Raum nötig ab 60qm, z.B.Kirchen

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Heinrich Böll: „Schreiben wollte ich schon immer…“

gelesen wird ein Querschnitt aus seinem Werk: Passagen aus seinem Roman „Gruppenbild mit Dame“, aus dem „Irischen Tagebuch“, aus „Wo warst du Adam“ sowie aus den essayistischen Texten und Interviews, die einen Eindruck geben von den vielfältigen Seiten seines Schreibens: seiner Phantasie, seiner Schärfe, seiner Trauer und seinem Witz.

* alle Texte erschienen bei Kiepenheuer &Witsch

Dauer 1 Stunde

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„Das Gesetz“ – Nacherzählung des Buches Exodus von Thomas Mann

Du warst ein geschundener Knecht in Ägyptenland – gedenke dessen bei deinem Gehaben gegen die, die fremd sind unter dir (…) Sieh sie an wie dich selbst und gib ihnen gleiches Recht (…) Mache überhaupt nicht einen so dummdreisten Unterschied zwischen dir und den anderen, daß du denkst, du allein bist wirklich und auf dich kommt’s an, der andere aber ist nur ein Schein. Ihr habt das Leben gemeinsam, und es ist nur ein Zufall, daß du nicht er bist. Darum liebe nicht dich allein, sondern liebe ihn gleicherweise und tue mit ihm, wie du wünschen würdest, daß er mit dir täte, wenn er du wäre.

Diese Zitate, 1943 geschrieben, waren damals wie heute höchst aktuell. Thomas Mann begegnet seinen Protagonisten gleichermaßen mit milder Ironie und Zuneigung, nimmt dem gewaltigen Stoff der Moses-Geschichte aber nichts von seiner Größe.

Dauer: ca. 75 Minuten

Geeignet für den Religions- und Geschichtsunterricht (Sekundarstufe II), sowie für Ausstellungen wie z.B. der Bilderzyklus zur Mosesgeschichte von Marc Chagall

[↑]

„Selbstversuch“ von Christa Wolf

Eine Frau, eine Forscherin, läßt sich in einen Mann verwandeln. Während sie ihren Bericht über das Experimen noch einmal durchgeht, reflektiert sie ihre Erfahrungen: der Schritt in eine heute, angesichts der Gentechnik, gar nicht so utopisch scheinende Zukunft lässt sie zur Besinnung kommen über den Zustand der Gesellschaft, durch die sie als Frau geprägt wurde.

Dauer: 50 Minuten
Honorar: nach Vereinbarung

Angebot

Außer den hier aufgeführten Lesungen, die ich mehrfach gehalten habe,  biete ich an:
ein Programm neu zusammen zu stellen – nach Ihren Wünschen: zu Feiern, freudigen wie traurigen, oder als Ergänzung zu Konzerten, und – je nach Inhalt und Thema der Ausstellung – zu Vernissagen.
Bei Veranstaltungen mit ausländischen Autoren die deutsche Übersetzung, bei  literarischen, philosophischen oder theologischen Vorträgen die Zitate von Autoren zu lesen, z.B. in Bildungswerken, in Seminaren, bei Tagungen etc.
Unterricht in Rhetorik, Artikulation, sprachlichem Ausdruck, z.B. für Theologiestudenten, Schüler, Autor/innen.